Erzeugnis handelt es sich um ein graues, sprödes Material, das in Brocken und Bröckchen unterschiedlicher Größe vorliegt. Das Erzeugnis fällt in einem aluminothermischen Verfahren zur Gewinnung von Niob bzw. Nioblegierungen als Nebenprodukt an. Die schmelzflüssige Niobschlacke erstarrt und wird grob zerkleinert. Laut Angaben besteht das Erzeugnis aus 93-94% Aluminiumoxid und enthält geringe Anteile an Eisenoxiden, Nioboxiden und Magnesiumoxiden jeweils zwischen 0,5 - 3%. Eine weitere Behandlung der Schlacke findet nicht statt. Die Niobschlacke wird als Bauxitersatz bei der Eisenherstellung eingesetzt. Es handelt sich zolltariflich um Aschen und Rückstände, überwiegend Aluminium enthaltend.

Nomenklatur-Code:

ABSCHNITT V MINERALISCHE STOFFE.

2600000000 80 ERZE SOWIE SCHLACKEN UND ASCHEN.

2620000000 80 Schlacken, Aschen und Rückstände (ausgenommen solche der Eisen- und Stahlherstellung), die Metalle, Arsen oder deren Verbindungen enthalten.

2620400000 80 überwiegend Aluminium enthaltend.

 

Begründung der Einreihung:
Rechtsvorschriften: AV 1 / AV 6 / Anm 3 a) Kap 26 Erläuterungen: ErlKN Pos 2620 (HS) RZ 01.1 Eine Einreihung als künstlicher Korund, auch chemisch nicht einheitlich, ist ausgeschlossen. Eine weitere Bearbeitung des Aluminiumoxides hat nicht stattgefunden (Erl KN Pos 2818 (HS) Rz 01.1 und 02.1)
VZTA-Nummer:
DEK/60/06-1.
Erteilendes Land:
Deutschland.
Gültig ab:
.
Gültig bis:
2012-01-18.
Sprache:
Deutsch.
Ort der Erteilung:
KÖLN.
Name und Adresse:
Zolltechnische Prüfungs- und Lehranstalt Köln Merianstr. 110 50765 Köln.

Nationale Stichworte:

 

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